13 Oktober 2006

Götz Winterfeldt - König von Ghana

Das Volk ist ausser sich, weil es einen neuen König hat.

Prof. Winterfeldt, kurz nach der Krönung und der typischen Einkleidung.

Erste Amtshandlung war die Ernennung des Stellvertreters und so wurde auch Kollege Schenk neu eingekleidet und in den Adelsstand erhoben.

05 Oktober 2006

Downtown Accra

Heute sind Kalle, Rupi und ich zusammen mit Akwasi (einer der Housekeeper hier am Kings Campus) mit dem Taxi nach Central Accra reingefahren, um mal auch bissl mehr von der Stadt zu sehen.

Zuerst gings auf einen Markt, was aber leicht stressig wurde, weil wir ja eigentlich nix kaufen wollten sondern nur gucken. Aber das erzählt mal einer den Leuten hier... Rupi hat gleich mal noch ein Fast Food Restaurant eröffnet...

Eine der Sachen was wir hier total cool finden, ist daß die Leute voll gern Winken und/oder das Victory-Zeichen machen. Vorallem die kleinen Kinder fahren da voll drauf ab und machen jeden Quatsche mit wenn man da vorbeifährt...

Für gute Fotos muß man Opfer bringen...

Am Sonntag wollten wir einfach nur ausschlafen, aber nein... da war doch was... Kirche, super! Also 7:00 aufstehen und in die Kirche.... dafür aber dann den Rest des Tages ans Meer. Zuerst beim Coco Beach Hotel...


... dann weiter zu nem anderen Hotel und schießlich wollten wir noch nachTema, jedoch hab ich dafür gesorgt, daß wir schon etwas früher wieder zurückfahren.
Auf der Suche nach dem perfekten Bild bin ich auf nem rutschigen Felsen ausgerutscht und hab mir den Haxen angeschlagen. Hab mich daraufhin in einer Apotheke erstversorgen lassen, was leider etwas Zeit in Anspruch genommen hat.
Dieses Wrack wollt ich mir näher anschauen, wurde dann aber jäh vom Fels zurückgepfiffen...

Road to Kumasi

Letzten Samstag waren wir in Kumasi, der zweitgrößten Stadt von Ghana.

Was auf der Karte gar nicht weit aussieht, entpuppte sich jedoch als eine mehrstündige Fahrt über Stock und Stein.
Vereinzelte Abschnitte waren geteert...

...meist aber nur ein staubiger Feldweg, wie hier als wir zufällig einen Almabtrieb passierten...

Während der Fahrt gings durch viele kleinere Orte, die sich jedoch nicht großartig von Accra selber unterscheiden. Hier hat alles einen etwas dörfischen Charakter. Auch hier wird reger Handel auf den Straßen betrieben...

In Kumasi angekommen gings erstmal mit unseren Führern Prof. Larbi und Sam auf eine Ashanti-Beerdigung (!). Die Verstorbene war eine Freundin und Förderin der Regent University. Das Trauerfest war aber keineswegs traurig sondern es werden kühle Getränke gereicht, es läuft laute Musik und die Leute sitzen zusammen...

Danach gings dann noch in die Stadt rein, wo wir uns noch auf einem kleinen Markt unter die Leute gemischt haben...

Die Heimfahrt dauerte beschwerliche 6 Stunden weil wir mitten im Busch (!) in einen Stau geraten sind. Aber hier hat sich der Straßenhandel als unsere Rettung erwiesen und so haben wir uns die Zeit mit der schwarzen amerikanischen Brause, Weißbrot und Nüsschen vertrieben...

29 September 2006

Wie wird man Millionär?

Ganz einfach: Man wechselt knapp 100 Euronen in ghanaische Cedis um (derzeitiger Wechselkurs 1€ = 11.711 cedi).
Am Flughafen haben wir die Scheine dann in schwarzen Plastiktütchen bekommen, überhaupt gar nicht auffällig...

das sind ca. 2,7 Millionen cedi in kleinen 5000er Scheinen

Wenn es dunkel wird in Ghana...

...liegt das vemutlich daran, daß der Mond sich vor die Sonne schiebt. So geschehen am Freitag hier. In der Wissenschaft spricht man dann auch von einer Sonnenfinsternis.
Uns wurde das nur so am Rande mitgeteilt, liegt aber vielleicht daran, daß das nur eine partielle Finsternis war. Im März hatten die hier schon ne Totale und deswegen war das wohl nichts mehr besonders.
Naja Ben, Rupi und ich wurden dann von Samuel abgeholt und wir wollten zu ner Grundschule fahren und dort das Ereignis mit den Kinders erleben. Für die Kinder dort waren wir natürlich die bunten Hunde auf dem Schulhof und sind gleich aufgefallen.








Am Samstag waren Ben, Kalle, Rupi und ich zusammen mit Padi, Matthias (Hias) und Ernest (Ernstl) - Studenten der RUCST - am Meer. Hier wird man dann als Weißer ständig von irgendwelchen Ramsch-Verkäufern angesprochen, die wollen einem echt alles andrehen hier. Wir waren sogar im Wasser, allerdings ist der Badebereich nur ca 50m lang, weil nur dort ein Rettungschwimmer ist. Das Wasser ist dann auch voller Leute wie an einem heissen Sommertag im Plattlinger Freibad...





Abends haben wir dann nichts mehr unternommen, weil wir am Sonntag Morgen alle in die Kirche MUSSTEN. Ohja, MUSSTEN! Und da sind wir dann nicht nur aufgefallen weil wir leicht verspätet angekommen sind.
O-Ton: "As you can see we have some.... *lange Pause*.... whites here in our church today!"
Wenn religiös dann aber richtig hier, deswegen hat uns der Präsident der Uni auch persönlich in seine Kirche eingeladen. War ganz witzig, mehr wie ne 2-stündige Party mit Band usw...

Anschließend möchte ich noch einen Sonnenuntergang spendieren, den ich vom Dach unserer Unterkunft aus aufgenommen hab.


Unser Anwesen aufgenommen aus dem Weltall (link google.maps)

Grüsse, Andy

20 September 2006

Visual Ghana v1.0


Abschied von der Heimat














"Einkaufen in Ghana"


der erste Arbeitseinsatz: Netzwerk aufbauen

13 September 2006

Eröffnungspost

So, am Samstag gehts los:
5 Studenten, ein Professor und die Idee, den Schwarzen Kontinent mit dem weiß-blauen Rautenwappen (beheimatet in Bogen) zu überziehen...
Wie reagieren die Eingeborenen, schmeckt ihnen das Bier, essen sie die Weißwürstl mit Besteck? Wir werden sehen...